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DRESDEN. Die geringe Erwartungshaltung vor dem Spiel? Völlig berechtigt, die realistische Einschätzung einer verfahrenen personellen Situation beim VC Eintracht Mendig und nicht die Spur von Understatement. Sicher, es ehrte Trainer Bernd Werscheck, dass er die Ausfälle von Niklas Rademacher, Christoph Schwenk, Manuel Handels, Silvio Schultze und Philipp Alsdorf nicht als Alibi für das 0:3 (19:25, 21:25, 20:25) beim VC Dresden, mithin die höchste von zehn Saisonniederlagen, gelten lassen wollte: „Natürlich haben wichtige Spieler gefehlt, aber unser Kader besteht aus 14
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MENDIG. Die Positivserie beim VC Eintracht Mendig ist erst mal vorbei. Nach zuvor sechs Siegen und einer kampflosen Niederlagen in Friedrichshafen wegen Personalmangels hat der Meister der Vorsaison erstmals seit dem 26. November 2011 (1:3 gegen Dachau) wieder sportlich den Kürzeren gezogen. Vor 275 Besuchern in der heimischen Großsporthalle verlor das Team von Bernd Werscheck am 17. Spieltag der 2. Volleyball-Bundesliga Süd gegen den TuS Durmersheim mit 2:3 (22:25, 25:17, 23:25, 25:21, 9:15). „Knapp, aber verdient“, sagte der Trainer fair. „Durmersheim war genau den kleinen Tick besser als wir.“ In der Tabelle bleibt der VC zwar auf Rang acht – da einige Teams aus dem Keller aber am vergangenen Wochenende punkteten, ist die Gefahrenzone wieder näher gerückt. Mit 16:18 Zählern ist Mendig nur noch vier Punkte von den Abstiegsplätzen entfernt – ein komfortabler Vorsprung sieht anders aus. „Es wird immer enger in der Tabelle“, so Werscheck. „Stuttgart holt vier Punkten in zwei Tagen, Friedberg schlägt den Zweiten
MENDIG. Die wichtigste Botschaft vorweg: „Wir bekommen am Samstag auf jeden Fall eine Mannschaft zusammen.“ Sagt Bernd Werscheck, der Trainer des VC Eintracht Mendig, der in dieser Saison schon zwei Spiele der 2. Volleyball-Bundesliga verpasst hat. Bei dem 3:1 gegen Rüsselsheim zum Jahresauftakt fehlte er wegen Krankheit, vergangenen Samstag musste sein Team eine kampflose 0:3-Niederlage in Friedrichshafen quittieren, weil gleich sieben Spieler fehlten. „Ich hoffe, dass die Seuche jetzt mal ein Ende hat“, so Werscheck. Für das Heimspiel am Samstag (ab 20 Uhr, Großsporthalle) gegen TuS Durmersheim sieht es in der Tat deutlich besser aus, fünf der zuletzt Fehlenden dürften wieder im Kader stehen. Der Zuspieler Tom-Julius Werscheck und Libero Konstantin Skok (beide nach grippalem Infekt) haben am Dienstag wieder trainiert, leicht eingeschränkt auch Kapitän und Diagonalangreifer Christoph Schwenk. Außenangreifer Niklas Rademacher hat diesmal keine Unitermine, und auch Universalspieler Silvio Schultze sollte nach Knieproblemen zurückkehren.
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MENDIG. „Das hat’s in 44 Jahren Volleyball in Mendig auch noch nicht gegeben“, sagt Kurt Müller, der Vorsitzende des VC Eintracht, reichlich frustriert. Denn erstmals muss eine erste Mannschaft des aktuellen Tabellensechsten der 2. Bundesliga Süd ein Pflichtspiel absagen – die personelle Lage lasse nichts anderes zu, so der VC-Chef.
Damit wird das Auswärtsspiel bei den VolleyYoungStars Friedrichshafen, das eigentlich für den heutigen Samstag um 19.30 Uhr in der ZF-Arena angesetzt war, kampflos mit 0:3 Sätzen und 0:75 Ballpunkten gegen Mendig gewertet. Der Meister der Vorsaison muss zudem 2000 Euro Strafe für diesen Spielausfall zahlen, beides hat die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) im Einklang mit ihren Statuten entschieden. Aktualisiert (Freitag, 27. Januar 2012 um 19:42 Uhr)
MENDIG. Am Ende sprach Bernd Werscheck schlicht von „unserer besten Saisonleistung“. Gerade hatte sein VC Eintracht Mendig den Vorjahresdritten TSV Grafing in nur 75 Minuten mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) deklassiert, dabei den sechsten Sieg in Serie eingefahren und in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd endlich wieder ein positives Punktekonto (16:14) erreicht, da gab der Meistertrainer der vergangenen Spielzeit eher den stillen Genießer. Der Heimsieg vor rund 300 Zuschauern in der Großsporthalle sei ein Vergnügen gewesen, „für die Fans und Spieler und nicht zuletzt für mich selbst.“
Viel Arbeit hatte der Volleyball-Lehrer am Samstagabend nicht, die hatte er schon im Vorfeld geleistet. „Wir waren exzellent auf Grafing eingestellt und kannten genau die Schwächen“, so Niklas Rademacher. Der Mendiger Führungsspieler und Co-Trainer, nach Hüftproblemen in überragender Verfassung, nannte auch gleich ein Beispiel: „Wir haben sehr gut aufgeschlagen und zumeist die richtigen Grafinger Annahmespieler getroffen.“ TSV-Libero Jörg Fredersdorf etwa habe sich „nicht mit Ruhm bekleckert“. Was Werscheck schon zuvor dank Videoanalyse gewusst hatte: „Darauf habe ich die Jungs im Training hingewiesen, und sie haben die Taktik im Spiel dann perfekt umgesetzt.“ Aktualisiert (Freitag, 27. Januar 2012 um 19:43 Uhr)
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