MENDIG. Paukenschlag in Mendig: Bernd Werscheck verlässt den VC Eintracht zum Ende der Saison, mit dem Trainer geht auch sein Sohn und Zuspieler Tom-Julius. Der Volleyball-Lehrer stellt am heutigen Mittwoch sein Konzept beim Bundesligisten evivo Düren vor, der auf der Suche nach einem neuen Trainer ist. „Es ist ein sehr ambitioniertes, junges Konzept“, erklärt Bernd Werscheck im aktuellen RZ-Interview. „Ob Düren mir ein Angebot unterbreitet, weiß ich aber nicht.“
Letztmals wird Bernd Werscheck am 19. und 20. Mai für den Mendiger Volleyball tätig sein, bei der Deutschen Meisterschaft der U 20-Junioren in Salzgitter. Im vergangenen Jahr wurdedie von ihm trainierte Auswahl der Vulkan-Westerwald-Volleys Meister, hinzu kam der Titel in der zweiten Liga mit dem VC. Für Bernd Werscheck war es die beste Saison seiner zweiten Amtszeit in
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MENDIG. Der VC Eintracht Mendig hat seine Meldung für die 2. Bundesliga Süd fristgerecht zum 2. Mai bei der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) eingereicht; zunächst malper Fax am heutigen Mittwoch, die Post mit den kompletten Unterlagen ist nun auf dem Weg nach Berlin. Eine Garantie über die dann fünfte Zweitligasaison in Folge ist damit noch nicht verbunden – bis zum 1. Juni könnte der VC unter Zahlung von 3000 Euro Konventionalstrafe(wobei der Fanclub einen Anteil übernehmen würde) zurückziehen und in die Regionalliga gehen. Eine Meldung zur neuen 3. Liga kommt für die Mendiger nicht in Frage: „Wir sehen diese Liga mit Skepsis, schon die Differenz zwischen der Bundesliga und 2. Liga ist enorm – die dritte wäre doch nur eine regional breiter aufgestellte Regionalliga.“
Sagt Kurt Müller, der VC-Vorsitzende, der mit seinen Vorstandskollegen den einstimmigen Beschluss gefasst hat, das Projekt „Talentförderung in der 2. Bundesliga“ nicht zu stoppen.„Wir wollten vermeiden, dass die Tür endgültig zu ist, was bei einer Nicht-Meldung der Fall gewesen wäre“, so Müller. „Nun gilt es, die sportlichen Voraussetzungen zu schaffen.“ Denn – etwas überraschend – sind es in diesem Jahr nicht die Finanzen, die den Mendigern Sorgen bereiten. „Durch den Gewinn von drei Titeln 2011“, sagt der VC-Chef in Anspielung auf die Meisterschaft in der 2. Liga, bei den U 20-Junioren und die Wahl zur „Mannschaft des Jahres 2011“ in Rheinland-Pfalz, „sind wir mit sehr viel Vertrauen gesegnet – unsere Partner wollen unbedingt, dass wir weitermachen.“
MENDIG. Wenn es schlecht läuft, war es ein auswärtiger Volleyballer, der den letzten Punkt in einem Zweitligaspiel in der Mendiger Großsporthalle erzielt hat. Genau 21.55 Uhr war’s am 14. April, als Hans-Peter Nürnberger den zweiten Matchball für die VSG Coburg/Grub zum 3:1 gegen Gastgeber VC Eintracht verwandelte. Im letzten Heimspiel der Spielzeit 2011/2012, den der Vorjahresmeister im gesicherten unteren Mittelfeld abschließen wird – unabhängig vom Abschneiden im letzten Saisonspiel am kommenden Samstag (ab 19.30 Uhr) bei der TG Rüsselsheim. War es auch das letzte VC-Zweitligaheimspiel überhaupt?
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RÜSSELSHEIM. Zumindest zwei Sätze lang hat der VC Eintracht Mendig am Samstagabend noch mal großen Volleyballkampf geboten und beim starken Tabellensiebten TG Rüsselsheim recht knapp nach 116 Spielminuten mit 1:3 (16:25, 17:25, 25:23, 24:26) verloren. Am letzten Spieltag der 2. Bundesliga Süd schaffte Grafing den Klassenverbleibnoch durch das 3:0 in Friedberg, das damit als zweite Mannschaft neben Stuttgart in die neue 3. Liga absteigt. Den Titel sicherte sich Delitzsch durch den 3:0-Triumph in Freiburg.
Die Sachsen sind somit Nachfolger von Mendig, das nach der Sensationsmeisterschaft in der Vorsaison die Spielzeit mit 20:32 Punkten und 44:56 Sätzen auf Platz zehn abschloss, jenseits von Gut und Böse. „Unser sportliches Ziel, den Klassenverbleib, haben wir letztlich ja sicher erreicht“, meinte der VC-Vorsitzende Kurt Müller. „Wir wissen aber auch, dass da noch Luft nach oben war. Das Potenzial konnten wir aus den bekannten Gründen nicht immer abrufen.“
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